Matomo ist auch bei viel Traffic schnell, wenn ein paar Grundlagen stimmen. Wird es langsam, lohnt sich ein Blick auf diese fünf Stellen.
1. Archivierung im Browser
Standardmäßig kann Matomo Berichte beim Aufruf im Browser berechnen. Bei kleinen Websites ist das unproblematisch, bei größeren führt es zu Wartezeiten. Besser ist ein Cronjob, der regelmäßig core:archive ausführt, und die Archivierung im Browser abzuschalten.
2. Segmente in Echtzeit
Jedes Segment muss eigens archiviert werden. Viele Segmente, die erst beim Aufruf berechnet werden, bremsen spürbar. Prüfen Sie, welche Segmente wirklich genutzt werden, und lassen Sie die wichtigen vorab archivieren.
3. Unbegrenzte Rohdaten
Wer Rohdaten nie löscht, lässt die Datenbank Jahr für Jahr wachsen. Für viele Auswertungen reichen die aggregierten Berichte. Eine Löschfrist für Rohdaten entlastet die Datenbank und hilft beim Datenschutz.
4. Zu viele einzigartige URLs
Session-IDs, Filter- oder Tracking-Parameter in URLs erzeugen Tausende Varianten derselben Seite. Das bläht Berichte auf. Schließen Sie solche Parameter in den Website-Einstellungen aus.
5. Server und Datenbank zu knapp
PHP-Speicherlimit, Datenbank-Puffer und CPU müssen zum Traffic passen. Oft reicht schon eine Anpassung der Konfiguration, manchmal braucht es mehr Ressourcen.
Wie Sie weitermachen
Wenn Sie die Ursache nicht selbst eingrenzen können, hilft ein gezielter Blick von außen. Mehr dazu unter Performance & Analysen. Für den laufenden Betrieb mit Monitoring empfehle ich unsere Schwestermarke feinwerk.io.
