Server-side Tracking

Nicht alles lässt sich im Browser messen, und nicht alles soll dort gemessen werden. Server-side Tracking erfasst Daten auf dem eigenen Server oder in einer serverseitigen Plattform und gibt sie kontrolliert an Matomo und an Werbeplattformen weiter. Ich arbeite mit dem serverseitigen Google Tag Manager, Stape und JENTIS, mit der Tracking API und den SDKs von Matomo, mit der Conversions API und mit eigenen Datenpipelines.

So gehe ich vor

  1. 01Ziele, Datenflüsse und Datenschutz klären
  2. 02Weg wählen, sGTM, JENTIS oder direkt über die API
  3. 03Umsetzung, Tests und Abgleich mit dem Browser-Tracking
  4. 04Dokumentation, Überwachung und Übergabe

Was Server-side Tracking bedeutet

Beim klassischen Tracking schickt der Browser jede Messung direkt an Matomo und an jeden Werbedienst. Beim Server-side Tracking geht sie zuerst an einen Server unter Ihrer Kontrolle. Dort wird entschieden, welche Daten an wen weitergehen, und Ereignisse aus dem Backend kommen dazu.

Werkzeuge und Wege

  • Serverseitiger Google Tag Manager selbst betrieben oder bei Stape gehostet, mit Matomo und Werbeplattformen als Ziel
  • JENTIS eigene Plattform für serverseitige Datenerfassung mit Kontrolle über jedes Feld
  • Tracking API und SDKs Ereignisse direkt aus Backend, App oder Anwendung an Matomo
  • Conversions API Ziele und Bestellungen aus Matomo serverseitig an Google Ads, Meta oder LinkedIn
  • Importe und Pipelines Server-Logs, Search Console und weitere Quellen nach Matomo

Datenschutz bleibt Pflicht

Server-side Tracking ist kein Weg um die Einwilligung herum. Es hilft aber, Datenflüsse sichtbar und steuerbar zu machen: Was nicht gebraucht wird, verlässt Ihren Server gar nicht erst. Welche Daten mit oder ohne Einwilligung verarbeitet werden dürfen, bewertet Ihre Datenschutzberatung.

Sauber testen und überwachen

Ich gleiche serverseitige Messungen mit dem Browser-Tracking ab, vermeide Doppelzählungen und richte eine Überwachung ein, die meldet, wenn Daten ausbleiben. Die Datenstrecke dokumentiere ich für Ihr Team.

FAQ

Häufige Fragen

Was bringt Server-side Tracking?

Weniger Skripte im Browser, mehr Kontrolle darüber, welche Daten an wen gehen, und Ereignisse, die nur der Server kennt, etwa Zahlungen, Stornos oder Vertragsabschlüsse.

Ersetzt Server-side Tracking die Einwilligung?

Nein. Ob eine Einwilligung nötig ist, hängt davon ab, welche Daten verarbeitet werden und wohin sie gehen, nicht davon, wo der Code läuft. Die Bewertung trifft Ihre Datenschutzberatung.

sGTM, Stape oder JENTIS?

Der serverseitige Google Tag Manager passt, wenn Sie den Google Tag Manager schon nutzen. Stape übernimmt dafür auf Wunsch das Hosting. JENTIS ist eine eigene Plattform mit viel Kontrolle über die Daten. Matomo lässt sich auch direkt über die Tracking API aus Ihrem Backend beliefern. Welcher Weg passt, klären wir am Anfang.

Welche SDKs gibt es?

Matomo hat eine HTTP-Tracking-API und SDKs, etwa für PHP, Java, iOS und Android, dazu Bibliotheken aus der Community für weitere Sprachen. Damit lassen sich Server, Apps und eigene Anwendungen anbinden.

Können wir Daten aus anderen Quellen einspielen?

Ja. Server-Logs, die Search Console, Berichte aus Google Analytics oder eigene Quellen kommen über Importe und Datenpipelines nach Matomo.

Ratgeber zum Thema

Passt dazu

Fragen zu diesem Thema?

Im Erstgespräch klären wir, wo Sie stehen und ob ich der Richtige dafür bin.

Ihr AnsprechpartnerPeter Boehlke, Matomo-Berater aus München, 17 Jahre im Matomo-Team

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